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Brütende Wasservögel: Einheimische Arten - Faunenfremde Gänse, Enten und Schwäne

Verbreitung und Bestände brütender Wasservögel erfuhren in den letzten Jahrzehnten am südlichen Oberrhein und am westlichen Hochrhein große Veränderungen. Neue Arten breiteten sich aus, andere wurden seltener oder verschwanden gar. Mit Gänsesäger und Kolbenente sind auch in den letzten Jahren neue Brutvogel-Arten dazugekommen. Nach dem Höckerschwan etablieren sich zudem weitere faunenfremde Wasservögel als Übersommerer oder Brutvögel. So brüten Rostgänse am Dinkelberg und am westlichen Hochrhein und Graugänse im Raum Kehl schon regelmäßig und in mehreren Paaren. Im nördlichen Ortenaukreis pflanzten sich in den letzten zwei Jahren Graugans, Nilgans, Kanadagans und Brandgans in Freiheit erfolgreich fort, außerdem kamen zur Brutzeit Hybriden Kanada- x Graugans und Haus- x Graugans vor.

In den nächsten Jahren sollen das Auftreten und die Bestandsentwicklung einheimischer und faunenfremder Wasservögel in der Brutzeit systematisch dokumentiert werden. Dazu sollen Abschnitte des Rheins und des Rheinseitenkanals, große Rhein-Nebengewässer wie z.B. die Wasserflächen bei F-Krafft und an der Innenrheinmündung bei Kappel OG, Altrheine, Baggerseen, Teichanlagen, Stauseen, Seen und strömungsarme Unterläufe von Schwarzwaldflüssen gezielt aufgesucht werden.

Mehr Informationen zum Projekt sowie das Datenblatt zur Erfassung der Wasservögel finden Sie in der untenstehenden pdf Datei

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